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www.Theodorianum.de

www.THF Paderborn.de

ehemalige Bauerschaft Kämper

Haus-Nr. ab 1769:

Paderborn h.

Haus-Nr. ab 1877: A111-112 Kamp

Adresse ab 1897: Kampstraße 4-6

heute : Kamp 4-6, 33098 Paderborn

Jesuiten Collegium

weitere Besitzernamen : Minoritenklosters, 1582 von Haxthausen, ab 1595 Jesuiten Collegium, 1897 Königliches Gymnasium, 1930 Gymnasium und Paderborner Studienfonds, Münster

heute: Gymnasium Theodorianum und Theologische Fakultät

Fotos

vor 1900

Die Frontseite um 1845, von Franz Josef Brand , Blickrichtung Südwest

und um 1870, Blickrichtung Südwest

Der Gymnasiumflügel um 1890, Blickrichtung Südost

Der alte Südflügel, um 1885, Blickrichtung Nordwest

nach 1900

Die Frontseite um 1900, Blickrichtung Südwest

Der Gymnasiumflügel um 1900, Blickrichtung Südost

Der 1901 erfolgte Neubau des Südflügels, Blickrichtung Nordwest

nach 1950

Die Frontseite 1960er, Blickrichtung Südwest

Der Gymnasiumflügel. 1975 erhielt der Turm wieder seine Turmspitze, Blickrichtung Südost

Südseite 1980er, Blickrichtung Nordwest

ab 2000

Die Frontseite 2025, Blickrichtung Südwest

Der Gymnasiumflügel (Nordflügel), 2025 Blickrichtung Südost

Südseite 2025, Blickrichtung Nordwest

Das Frontportal der Theologischen Fakultät 2025, Blickrichtung Süd

Innenhof mit der Marktkirche 2020, Blickrichtung Nordwest

Innenhof mit er Marktkirche 2025, Blickrichtung Südwest

www.theodorianum.de / Der Binnenhof und die Bewegte Pause

Kamp 4-6 Google Street View

Literatur

Geschichte

Das Gymnasium Theodorianum in Paderborn (im Mittelalter Paderborner Domschule, im 16./17. Jahrhundert Gymnasium Salentinianum) liegt mit seinem Gebäude zentral in der Innenstadt unweit des Paderborner Rathauses. In der Tradition der 799 gegründeten Domschule stehend, gehört es zu den zehn ältesten noch bestehenden Schulen im deutschen Sprachraum. Einheimische nennen das Gymnasium auch „das Theo“.

Informationstafel links an der Nordseite des Westflügels

Mittelalterliche Domschule

Die Geschichte des Theodorianum umfasst eine Zeitspanne von weit mehr als einem Jahrtausend. Das genaue Gründungsjahr ist nicht belegt. Die Schulgründung steht aber im unmittelbaren Zusammenhang mit der Errichtung des Paderborner Domes im Jahr 777, dem 780 ein als Missionszentrum dienendes Kloster („monasterium“) angegliedert wurde. Als Gründungsjahr wird landläufig das Jahr 799 genannt. Anlässlich des Besuches Papst Leos III. machte Karl der Große dem Kloster eine Schenkung, die wohl auch eine Domschule umfasste. Die Domschule war in der Nähe der Karlsburg zunächst unter Bischof Badurad nördlich, dann unter Bischof Meinwerk westlich des Kreuzgangs des Domes gelegen. Aus Meinwerks Zeit ist auch der erste Schulleiter bekannt: Altmann († 1091) wurde später Stiftspropst von Aachen und Bischof von Passau. Besondere Bedeutung erlangte der Magister und Schulleiter Reinher von Paderborn, der 1171 den Computus emendatus mit einer verbesserten Berechnung des Osterdatums veröffentlichte und darin erstmals in Westeuropa das Dezimalsystem und indisch-arabische Zahlendarstellungen verwendete. Er gilt als ein „Schrittmacher für die Kalenderreform und Meister der Modernen Rechenkunst“. Ein weiterer bedeutender Schulleiter war der Kreuzzugsfahrer und spätere Paderborner Bischof Thomas Oliver (13. Jahrhundert).

Gymnasium Salentinianum und Akademisches Gymnasium in fürstbischöflicher Zeit

Nach einer Phase des Bedeutungsverlustes – die entstehenden Universitäten minderten den Einfluss der Domschulen – konnte sich die Schule in der Frühen Neuzeit erneuern. Erzbischof Salentin von Köln, Kurfürst, Administrator des Bistums Paderborn, hat zur Verbesserung des Schulwesens in der Stadt Paderborn einige domkapitularischer Güter und Renten für die Schule und die Lehrer gestiftet und bestellt zu deren Verwaltung Provisoren, Inspektoren und Kuratoren den Domdechanten Heinrich von Meschede, den Senior Philipp Westphalen (Westvall), den Scholaster Wilhelm Schilder und den Rat und Offizial, Lic. Lubbert Meier bzw. deren Amtsnachfolger. ( Liste der Domherren zu Paderborn). Fortan nannte sich die Domschule Gymnasium Salentinianum. Noch heute bezieht sich die Schule in ihrer Tradition auf ein humanistisches Erbe.

Urkunde mit Siegels vom 16. Februar 1577, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, B 401u / Fürstbistum Paderborn / Urkunden, Nr. 2889

Seit 1580 wirkten im protestantischen Paderborn Jesuiten. Nach und nach beeinflussten sie mit ihrer katholischen Reformpädagogik das Gymnasium Salentinianum in ihrem konfessionellen Sinne. Die noch zur weltlichen Tracht gezwungenen Jesuiten (Ordensgemeinschaft Gesellschaft Jesu oder Societas Jesu, Ordenskürzel S.J.) konnten schon römisch-katholische Lehrbücher einführen. Am 1. Mai 1585 übernahmen sie schlussendlich die Leitung vom Protestanten Cappius. Trotz großer Abneigung der antikatholischen Bürgerschaft erfuhr die nun gänzlich jesuitische Schule in den Folgejahren einen enormen Zulauf, wuchs nach zeitgenössischen Quellen in nur einem Jahr von 140 auf über 400 Schüler. Die Rekatholisierung der Schule bildete nur den Auftakt der „Gegenreformation“ in der Landeshauptstadt des Hochstiftes. Theodor von Fürstenberg war unter Fürstbischof Heinrich IV. seit 1577 Dompropst und nach dessen Tod am 5. Juni 1585 als Dietrich IV. zum Fürstbischof von Paderborn (1585-1618) gewählt. Er begann eine radikale Unterwerfung des Paderborner Protestantismus, die 1604 vollständig abgeschlossen war. Ab 1595 begann die Loslösung des Gymnasiums aus der räumlichen Nähe zum Dom.

Planausschnitt des Minoritenklosters, vor 1596, (Norden ist unten / Grafik: Historisches Archiv der Stadt Köln, Plankammer 1/1016/9). Quelle : Universität Heidelberg

Zwischen Jühenplatz und Klingelgasse lag ursprünglich das Minoritenkloster mit der Johanneskirche. Als es 1592 aufgegeben wurde, übertrug Fürstbischof Dietrich IV. die Gebäude und Grundstück dem Jesuitenorden. Auf dem Gelände des Klosters der Minoriten südlich des Kamps wurde ein neues Gebäude der Jesuiten errichtet, in das 1609 die meisten Klassen einzogen. Die Johanneskirche wurde renoviert und in dem Neubau mit integriert. Sie konnte dann ab 1604 wieder genutzt werden.

Das Kolleggebäude mit seinem eindrucksvollen Turm wurde 1612/14 im Westen durch einen Mittel- und Gymnasialflügel ergänzt.

Der Standort der 1728 abgerissenen Johanneskirche wird durch helle Bodenplatten angezeigt. 1729 erfolgte der östliche Turmanbau, 1730/34 erbaute man den westlichen Südflügel, der die Verbindung zur 1692 erbauten Jesuitenkirche (Marktkirche) schuf. Auf dem damals höchsten Punkt der Stadt entstand eine Vierflügelanlage mit Schlosscharakter, die eindrucksvoll die Präsenz der katholischen Kirche in Paderborn widerspiegelte.

Am 31. Juli 1612 legte Fürstbischof Dietrich IV. den Grundstein für das noch bestehende Studiengebäude, den heutigen Klassenflügel mit der Querverbindung zum Turm. Dompropst Walther von Brabeck und der Domdechant Arnold von Horst stifteten die Treppenhäuser. 1614 bezog die nun „Akademisches Gymnasium“ genannte Schule endgültig ihr heutiges Gebäude. Über dem Haupteingang befindet sich noch immer ein Hinweis auf die jesuitische Vergangenheit des Gymnasiums: „COLLEGIVM SOCIETATIS IESV“ (siehe weiter unten). Am 10. September 1614 wurde durch den Paderborner Fürstbischof Dietrich IV. von Fürstenberg (1585–1618) im gleichen Gebäudekomplex die erste westfälische Universität (als Jesuitenuniversität) mit theologischer und philosophischer Fakultät gegründet. Damit bezog die nun „Akademisches Gymnasium“ genannte Schule endgültig ihr heutiges Gebäude. Noch im selben Jahr fanden bereits erste Vorlesungen in beiden Disziplinen statt. Papst Paul V. (1605–1621) bestätigte die Gründung am 2. April 1615 durch das Breve „In supereminenti“, Kaiser Matthias (1605–1619) durch ein Diplom am 14. Dezember 1615. Im Herbst 1616 wurden diese Urkunden in Paderborn proklamiert, 1617 für beide Fakultäten Dekane ernannt und die Statuten der Universität veröffentlicht. Papst und Kaiser hatten die Jesuitenuniversität mit allen akademischen Rechten, insbesondere auch mit dem Promotionsrecht für beide Fakultäten privilegiert.

Zu den Professoren der ersten Generation gehörte Friedrich Spee von Langenfeld (1591–1635), der bedeutende Barockdichter und Kämpfer gegen den Hexenwahn. Er war hier 1623 bis 1626 als Professor der Philosophie und 1629 bis 1631 als Professor der Moraltheologie tätig.

Gedenktafel rechts an der Nordseite des Westflügels

Spee Denkmal am Kamp

Nach dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg erfuhr mit dem kleinen Reichsterritorium Hochstift Paderborn auch sein Gymnasium eine barocke Blüte. Zeitweise gehörte das Gymnasium mit 800 bis 1000 Schülern zu den größten in Westfalen. Der Einzugsbereich beschränkte sich nicht auf das Hochstift Paderborn, sondern reichte vor allem auch in das Herzogtum Westfalen und das Oberstift Münster. Durch die vereinheitlichten Lehrpläne der Jesuiten gehörte das Gymnasium zu einem europaweit verbundenen katholischen Bildungsnetz. Ein Erfolg der Rekatholisierung war die Öffnung der Schule für die ärmeren und mittleren Gesellschaftsschichten, die etwa 70 Prozent der Schüler ausmachten. Ein besonderer Förderer des Akademischen Gymnasiums war Fürstbischof Ferdinand. Er errichtete die barocke Jesuiten- und Universitätskirche, die noch heute für Schulgottesdienste genutzt wird. Im 18. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Schule auf Grund der stiftsfernen Landesfürsten kontinuierlich ab. Bedeutendster Schüler war der Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun.

Mit der Auflösung des Jesuitenordens 1773 durch Papst Clemens XIV. musste sich die Schule zwangsläufig auf sich selbst beziehen. Die Jesuiten blieben zwar in klosterähnlicher Gemeinschaft, der Nachwuchs konnte aber nicht mehr in hohem Maße aus anderen Territorien erfolgen. Ein weiterer Bedeutungsverlust folgte in einem auch in Paderborn zunehmend aufklärerisch gesinnten gesellschaftlichen Klima.

Quelle : www.wikipedia.org / Gymnasium Theodorianum

Neuhumanismus in preußischer Zeit

Die Übernahme der Schule in die preußische Verwaltung nach der Besetzung des Landes 1802 hatte die Umwandlung zum neuhumanistischen Gymnasium zur Folge. Schüler protestantischen Glaubens konnten wieder aufgenommen werden, erstmals auch Juden. Das Gymnasium blieb auch im napoleonischen Königreich Westphalen bestehen, fiel aber durch Rückständigkeit, vor allem in neueren Sprachen, auf. Nach endgültiger Besitznahme des Fürstentums Paderborn durch Preußen wurde das Akademische Gymnasium dem Königlichen Konsistorium der neuen Provinz Westfalen, 1825 dem Provinzialschulkollegium in Münster, unterstellt. Durch Friedrich Kohlrausch (1780–1865) wurde die neu-humanistische Humboldtsche Bildungsreform auch am Paderborner Gymnasium umgesetzt. 1821 fand die erste Abiturprüfung der Schule statt. Erster „moderner“ Direktor war Heinrich Gundolf (1828). Bedeutendste Schüler dieser Jahre waren der Historiker Dr. Georg Joseph Bessen, (1781-1838), katholischer Priester, Lehrer und Verfasser der „Geschichte des Bistums Paderborn“. Mitbegründer des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn, der Dichter Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894) und der Mathematiker Karl Weierstraß (1815–1897). 1838 waren Schüler des Gymnasiums maßgeblich an den Paderborner Tumulten anlässlich der Kölner Wirren beteiligt. Mit dem Amtsantritt des Direktors Johannes Ahlemeyer (1798–1863) 1846 wird die Schule nach dem Fürstbischof Dietrich „Gymnasium Theodorianum“ benannt. Die Deutsche Revolution 1848/1849 blieb am Theodorianum weitestgehend unbeachtet. Als jedoch im Dezember 1848 der Oberlandesgerichtsreferendar und ehemalige Theodorianer Franz Anton Löher, der in seiner Westfälischen Zeitung zur Steuerverweigerung aufrief, verhaftet wurde, kam es kurzzeitig zu Unruhen. Unter dem Schuldirektor Ahlemeyer kam es in den 1850er Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Schülerzahlen. Besuchten 1835 noch 397 Schüler das Gymnasium, waren es 1854 bereits 563, 1855 wurde ein zwischenzeitlicher Höchststand von 573 Schülern erreicht. Das Theodorianum musste daher eine Teilung der Klassen vornehmen und die Gebäude erweitern. Aber schon im darauffolgenden Jahr sanken die Schülerzahlen wieder, bedingt durch den Bau des Gymnasium Petrinum in Brilon und die Anerkennung des Progymnasiums in Warburg.

Lageplan von 1897, siehe hierzu : Das Paderborner Gymnasium Theodorianum und seine Baugeschichte

Aufgrund eines Beschlusses des Kultusministeriums wurde das Gymnasium vom 1. Januar 1874 an als Staatsanstalt behandelt. Damit erfolgte die Loslösung des Theodorianums von der Kirche und Anton Joseph Schmidt, Schulleiter seit 1864, war damit der letzte geistliche Direktor. Erneut gab es während seiner Amtszeit das Problem der Raumnot und von verschiedenen Stellen wurde die Einrichtung einer Bürgerschule gefordert. Der Bürgermeister der Stadt beschied dies jedoch im Jahr 1882 abschlägig, „die Stadt sei nicht in der Lage, eine Bürgerschule zu errichten“. Paderborn konnte zu der Zeit aus den Steuereinnahmen den Unterhalt einer weiteren Schule nicht gewährleisten. Schmidt trat im Jahr 1884 in den Ruhestand ein, sein Nachfolger wurde der in Münster geborene Adolf Hechelmann. Unter Hechelmann konnte die Raumfrage schließlich geklärt werden: In den Jahren 1887 bis 1893 erfolgten Umbauten und Erweiterungen, die das Theodorianum in die bis zur Zerstörung 1945 bestehende Form brachten. Zugleich wurde aber 1888 auf Bestreben von Heinrich Reismann endlich auch eine Realschule gegründet, das heutige Reismann-Gymnasium Paderborn.

Das Theodorianum im 20. Jahrhundert

Im frühen 20. Jahrhundert gab sich das Theodorianum als patriotische Anstalt im überwiegend protestantischen Preußen. Zu seinem 300. Geburtstag wurden 1902 auf den Konsolen der Ost- und Hoffassade durch die Stadt Paderborn Standbilder aufgestellt.

Unter den Dargestellten befanden sich Karl der Große, Kaiser Wilhelm II. und vorherige deutsche Könige sowie Stifter und Bischöfe Paderborns. Siehe :

☛ eBook : Festschrift von 1912.

Bei Luftangriffen auf Paderborn am 17. Januar 1945 und am 27. März 1945 wurden die Gebäude des Theodorianums weitestgehend zerstört. Vernichtet wurde auch die Schulbibliothek mit rund 14.000 Bänden. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau nach historischem Vorbild, das Richtfest konnte im Jahr 1954 begangen werden. Siehe hierzu :

☛ eBook : Das Paderborner Gymnasium Theodorianum und seine Baugeschichte

von Studienrat Dr. Wilhelm Segin, Paderborn 1954)

1962 feierte das Gymnasium sein 350-jähriges Jubiläum der Grundsteinlegung der Schule mit einem großen Fackelzug.

☛ eBook : Siehe Festschrift von 1962.

Erst 1975 erhielt der Turm wieder seine Turmspitze. Die Einführung des enttypisierten Gymnasiums im 20. Jahrhundert bestimmt den Stand der Schule in der Gegenwart. Die ursprüngliche Jungenschule wurde 1971 auch für Mädchen geöffnet. Bis in die 90er Jahre blieb noch eine reine Jungenklasse bestehen.

Das Theodorianum im 21. Jahrhundert siehe : www.wikipedia.org / Gymnasium Theodorianum

Inschriften

Aus dem Buch „Paderborner Inschriften“ von Paul Michels 1957 :

Herm. Heising und Kunigunde Holscher zu Wiedenbrück sowie Ludolf Meyer, Rentmeister in Steinheim i.W., und Anna Kath. Kather aus Paderborn, Tochter von Herm. Kather, Rentmeister in Neuhaus, und Frau Christophora N.N., die 1600 am Sonntag Quasimodo als Witwe ein Haus nebst Hof bei der Minoritenkirche auf dem Kamp zu Pad an Bischof Dietrich von Fürstenberg verkauft zum Bau des Jesuitenklosters. (Altertums-Verein, Abteilung Paderborn Cod 169, Bl. 3)

Am 30. 8. 1616 entstand gegen Mittag im Hause Heinrich Müllers, unweit des erst im Vorjahre neu gebauten Kapuzinerklosters ein Brand, der sich mit rasender Geschwindigkeit ausbreitete und in kurzer Zeit 375 Häuser mit Scheunen vernichtete, auch das neue Kloster mit der Kirche. Die Stadtverwaltung war völlig unvorbereitet und ratlos. Erst durch das verständige und tatkräftige Eingreifen der Väter und Brüder des Jesuitenklosters kam das Feuer zum Stehen.

1600 - Staatl. Gymnasium Theodorianum - früher Jesuiten-Universität

Im Erdgeschoßflur ist dicht über dem Fußboden ein Türsturz aus Sandstein eingemauert mit

„ANO : DOINI . 1600.“

A und B - Kamp 4 - Staatliches Gymnasium

C - 1615 - Kamp 4 - Staatliches Gymnasium

Durch Volltreffer bei den Luftangriffen 1945 wurde die Ostwand des Nordflügels am Kamp aufgerissen, genau an der Stelle, wo das herrliche Hauptportal mit der Figur des Gründers der Schule und der in Stein gehauenen Weiheurkunde saß (wieder steht) :

„THEODORVS A FVRSTENBERG DEI AC SEDIS APOSTOL. GRATIA ECCLIAE PADERB. ANTISTES AC S: R: I : PRINCEPS AFFECTV ZELOQ. BONI PVBLICI QVA RELIGIONE QVA SAPIENTIA PROCVRANDI PRO PAGANDIQ. RELIGIONI QVIDEM TEMPLVM SAPIENTIAE VERO GYMNASIVM ACADEMICVM COLLEGIVM PORRO PATRIB(us) SOCIETATIS IESV TANQVAM FIDIS VTRIVSQ. THESAVRI DISPENSA TORIB(us) AETERNVM CONSECRABAT.“

d.h.: „Theodor von Fürstenberg, durch Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnade Bischof der Paderborner Kirche und des hl. römischen Reiches Fürst, weihte aus Liebe und Eifer, das öffentliche Wohl nach Religion und Wissenschaft zu besorgen und auszubreiten, der Religion einen Tempel, der Wissenschaft aber ein akademisches Gymnasium, schließlich den Vätern der Gesellschaft Jesu, die gleichsam treue Sachwalter des gemeinsamen Besitzes sind, ein Kolleg für immer.“

Die zwei Figuren standen nach 1945 für einige Jahre an der Südwand des Kollegiumsgarten, bevor sie wieder ihren alten Platz rechts und links über dem Portal fanden :

Im Architrav über dem Torbogen stand (steht wieder) links:

„ANNO EPISCopPATVs sSVI PADERBORNENSIS TRIGESIMO.“

d. h.: „Im 30. Jahre seiner Paderborner Amtszeit.“ (1585-1618). Die Weihe des Kollegs war also 1615.

Rechts stand (steht wieder) noch auf dem Architrav:

„CVI VIVO MORTVOQ. BENE QVISQVIS ISTA PER LEGES APPRECARE.“

d. h'.: „Für diesen (Theodor), ob er noch lebt oder schon tot ist, soll Jeder nach Vorschrift beten.“

Über dem Gebälk war (ist wieder) nachträglich eine blaue Kartusche angebracht mit:

„FERDINANDVS II / EPVS RENOVAVIT / Ao 1677.“

Also war schon 62 Jahre nach der Weihe eine Erneuerung nötig.

Die unversehrt stehen gebliebene Inschrift:

„DEO / ET / PATRI / AE“

die in Gold auf schwarzer Tafel im zweiten Obergeschoß der Nordwand unmittelbar am Kamp angebracht ist, geht noch auf den Gründer Dietrich von Fürstenberg zurück.

D - 1616 - Gymnasium:

Über dem Portal des Nordturmes ist in reicher Umrahmung das Wappen des vorgenannten Arnold von Horst zu sehen, darunter ein Spruchschild mit:

„REVERENDVS ET NOBILIS ARNOLDVS AB HORST ORIGINEM TRAHENS EX EMSERBROCH DECANUS ECCLESIAE PADERBORNENSIS POSVIT 1616“

d. h.: „Der hochwürdige und edle Arnold von Horst, der aus Emserbruch stammt, Dechant des Pad Domes, hat diesen Turm 1616 gebaut.“

Er trug die Kosten von 300 Talern sogar zweimal, weil der erste Bau im Januar 1614 einstürzte. Diesem kunstsinnigen Domdechanten hat Pad, vor allem der Dom, sehr viel zu verdanken. Er hat u. a. die Pfeilerapostel im Dom durch den Bildhauer Heinrich Gröninger machen lassen, auch den Laienaltar, der heute im Pfarrwinkel steht. Hier hängt auch neben dem Portal zur Marienkapelle die gußeiserne Grabplatte für Arnold, von der leider die beiden unteren Ahnenwappen verloren sind.

1730 Altes Priesterseminar, Kamp 6

Im Binnenhof der früheren Jesuiten-Universität ist in den Sockel der Nordwand des an die Jesuitenkirche stoßenden Flügels ein Grundstein eingelassen mit folgender Inschrift:

„A.M.D.G. ANNO 1730 . 15. IUNII IN VIVA PETRA AD Z8 BEDES INFRA HUNC LAPIDEM PONEBANTUR FUNDAMENTA“

= A(d) M(ajorem) D(ei) G(loriam) alles zur höheren Ehre Gottes. D. i. der Wahlspruch der Jesuiten.

Das heißt: „Am 15. Juni 1730 sind hier die Fundamente gelegt bis auf den gewachsenen Fels, 28 Fuß tief unterhalb dieses Steines.“ Der Bau mußte hier so tief gegründet werden, weil er in einen alten Steinbruch zu stehen kam (vielleicht Stadtgraben ?). (1 Fuß = 30cm. Der Anfang der 2000er erforschte Steinbruch zwischen Kamp, Grube und Kötterhagen, der vor der Mauer der ehemaligen Domburg lag. Hierzu siehe auch zum Haus Nr.154 Gehrken Seite 133 Kapitel 10 im Buch : Geschichte des bischöflichen Priesterseminars zu Paderborn vom Jahre der Gründung 1777 bis zum Jahre, Joh. Schäfers 1902)

Früher Klingelgasse 2, Altes Priesterseminar, jetzt Kamp 6, Erzb. Akademie:

Am Schlußstein des Torbogens, durch den man vom Kamp aus früher in den neuen Flügel des Priesterseminars ging, stand: „Ao 1608“ über dem Monogramm Christi mit Herz und drei Nägeln im Strahlenkranz, dem Wappen der Jesuiten. Dieser Torbogen, der früher an anderer Stelle gestanden hatte, stammte noch aus der Zeit, wo Fürstbischof Theodor von Fürstenberg die Jesuiten zu einer Niederlassung in Paderborn berief. Unter dieses Jahr wird man auch die 1953 instandgesetzte Gedenktafel setzen müssen, die jetzt in der Ostwand der Akademie zu sehen ist und früher in der Südwand des alten Jesuitenkollegs saß, um das Andenken an seinen Stifter wachzuhalten. In reicher architektonischer Umrahmung steht das Wappen des Fürstbischofs, zu dessen Seiten vor Flachnischen weibliche Figuren: links eine gekrönte Frau mit Buch und Füllhorn, rechts eine leicht bekleidete Wasserträgerin, die in der Linken ein Ruder hält. Vielleicht sollten sie Erde und Wasser darstellen. Sie stehen auf Postamenten, die vorn mit den Wappen links Plettenberg und rechts Hörde geschmückt sind. Das über den Figuren verkröpfte Gebälk trägt die Verse:

„FECI, QVOD POTVI : POTVI, QVOD, CHRISTE, DEDISTI. IMPROBA, FAC MELIVS, SI POTES INVIDIA.“

d.h.: „Ja, ich tat, was ich konnt. Das Können hat Gott mir verliehen. Neidhammel, wenn Du es kannst, mach es doch besser als ich.“

In einem Giebelaufbau mit Fruchtgehängen stehen die Wappen links Fürstenberg und rechts Westphalen. Die Wappen bedeuten die vier väterlichen Ahnen des Bischofs. Die stark verwitterten Figuren auf der Giebelspitze und den beiden Gesimsverkröpfungen sind nicht mehr mit Sicherheit auszumachen. Die linke war ein sitzende Person, die rechte ein auffliegender Adler. Das seitliche Rollwerk mit Früchten und Köpfen paßt nicht im Maßstab zur Wappentafel, es muß von einem anderen Bauteil des ältesten Priesterseminars stammen.

1901 - Kamp 6 - Erzbischöfliche Akademie

Ein Rest des 1945 zerstörten alten Priesterseminars ist aus den Trümmern gerettet und in die südliche Böschungsmauer des Akademiegrundstücks eingelassen. Es ist der Grundstein des Südflügels, der s. Zt. an Stelle eines baufälligen Altbaus errichtet wurde. Der Stein enthält das Wahrzeichen des Jesuitenordens: Das Monogramm IHS mit Kreuz und drei Nägeln im Strahlenkranz. Darunter steht:

„Ad DOMINI 1901“

Die feierliche Grundsteinlegung fand am 11. 7. 1901 statt. Näheres bei Johannes Schäfers: „Geschichte des Priesterseminars zu Paderborn“ (Paderborn 1902), S. 182.

☛ eBook : Geschichte des Priesterseminars zu Paderborn

1930 (Kamp 4) - Staatl. Gymnasium

Auf Fürstbischof Theodor von Fürstenberg, den Stifter der Paderborner Universität und den im Nordgiebel stehenden Wahlspruch:

„DEO ET PATRIAE“ (siehe „Tafel im zweiten Obergeschoß der Nordwand“ weiter oben)

nimmt die erste Zeile eines lateinischen Distichons Bezug, das Prof. Dr. Egon Schunck verfaßt hat und 1930 auf einer Ehrentafel an der Nordfront des Gymnasiums angebracht wurde.

Die Vereinigung ehemaliger Theodorianer hatte diese schlichte, auf profilierten Konsolen stehende Tafel dem Andenken an sechs ehemalige Schüler des Gymnasiums gewidmet, deren Namen aus Kunst und Wissenschaft nicht wegzudenken sind. Der Stein ist leider 1945 im Bombenhagel vernichtet worden, soll aber demnächst (ist wieder) durch eine neue Gedenktafel ersetzt werden (worden). Die Inschrift lautete:

„HOS + THEODORE + DEI + PATRIAEQUE + VOCASTI + AD + AMOREM“

„DOCTRINA + ET + DOCILES + EXCOLUISTI + ANIMOS“

„HOS + DEIN + INGENIUM + VIRTUSQUE + AD + SIDERA + VEXIT“

„HOSQUE + SEQUI + SUBOLES + TE + DECET + ATQUE + JUVET“

„DIE + VEREINIGUNG + EHEMALIGER + THEODORIANER + 1930.“

(Weitere acht ehemalige Theodorianer stehen auf der neuen Tafel.)

(Abb. s. letzte Umschlagseite des Rundschr. 1956 der Vereinigung ehemaliger Theodorianer.

Die Eingangsverse am Anfang kann man etwa so übersetzen:

„Theodor, diese beriefst du, daß Gott und die Heimat sie liebten. Ihren gelehrigen Geist hast du mit Weisheit genährt. Sie hat Verstand und Fleiß hernach zu den Sternen erhoben. Ihnen zu folgen, mein Sohn, ziemt dir und helf dir voran.“

1926 wurde vom späteren Dompropst Joseph Brockmann (Abitur 1911) und von Ludwig Ferrari (Abitur 1889) die „Vereinigung ehemaliger Theodorianer“ gegründet. Seit ihrer Gründung unterstützt die Vereinigung bedürftige Schülerinnen und Schüler finanziell. Außerdem hält sie durch Rundschreiben Kontakt zu den ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums; nach 1945 (beginnend 1950) versendet diese jährlich den „Jahresbericht der Vereinigung“ an alle Mitglieder.

Inschriften Alte Liborikapelle

Aus dem Buch „Paderborner Inschriften“ von Paul Michels 1957 :

1644 - Kamp 6 - Erzbischöfliche Akademie

Die alte Libori-Kapelle, Blickrichtung Südost 2020

Im früheren Obsthofe des Jesuitenklosters steht ein aus frühgotischer Zeit stammender, kreuzgewölbter Bau von etwa 4,0m x 4,7m Größe, die Alte Liborikapelle (siehe Lageplan von 1897 unten). Sie war bis zur Zerstörung Paderborns 1945 ganz eingebaut und überbaut, ist jetzt aber freigelegt und instandgesetzt. Der Eingang muß früher in der Westwand gewesen sein. Die dort noch vorhandenen Reste des Türgewändes sind innen abgeschrägt. Die Fase endigt in einer Art Eckblatt. Die noch erhaltene (jetzt abgerissen) Mensa und das ehemaligen Brauhauses, steht (standen) an der Südwand der alten Stadtmauer (siehe Zeichnung unten). Gegenüber war früher nur ein frühgotisches Fenster mit Mittelpfosten und Kleeblattbögen. Später wurden von Norden und Osten zwei neue Türen angelegt, in denen man auf vier Stufen zum Kapellenboden hinabstieg. Die Nordtür hat Sandsteinrahmen mit kräftiger Fase. Im Segmentbogensturz steht auf der Nordseite:

„SACELLVM S: LIBOR Y“, darunter auf der Fase: „RENOVATVM A0 1.6.4.4.“

Die alte Libori-Kapelle mit der vorgebauten Wohnung des Hausmeisters (früher Gartenhalle), Blickrichtung Süd 1945

Die alte Libori-Kapelle, Blickrichtung Südwest 1954

und Blickrichtung Südost 1954

Nach P. Michael Strunck: S.Y(J). (Ordensgemeinschaft Gesellschaft Jesu oder Societas der Jesuiten, Ordenskürzel S.J.) 1736 hat in dieser alten Kapelle früher ein Bild des hl. Liborius gehangen mit folgender Inschrift:

„Ex traditione Majorum Reliquiae Sti. Liborii ex Gallia hucusque in via miraculosa hoc loco, tunc moenibus nondum incluso, depositae sunt et inde solemni processione in templum Cathedrale illatae anno 836, ipsa die Pentecostes“

d. h. : „Nach der Überlieferung sind die Reliquien des heiligen Liborius aus Frankreich auf ihrem wunderbaren Wege bis hierher an dieser Stelle, die damals noch nicht von Mauern umschlossen war (also außerhalb der Domfreiheit/Domburg lag), niedergestellt worden. Von da sind sie in feierlicher Prozession in den Dom überführt worden auf Pfingsten 836.“

Standort siehe: Google Earth

Schwarze Madonna

Die Bronzemadonna auf dem Vorplatz unseres Gymnasiums (Blickrichtung Nordwest) wurde im Jahre 1628 von Gottfried Koller in Kassel gegossen. Auf zwei Seiten der Sockelplatte lesen wir die Inschrift:

„GOD + FRID + KOLLER + ZU CASSEL“

„GOS + MICH + ANNO + 1628“

Diese Inschrift gibt uns genaue Auskunft über Gießer, Entstehungsort und -zeit der Plastik. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der die Modanna gegossen wurde, lähmte das künstlerische Schaffen, und so steht diese Bronzehigur als ein Werk der Spätrenaissance ohne Parallelen im Paderborner Raum. Ursprünglich war die Madonna als Brunnenfigur gedacht, denn an allen vier Seiten ihres Sockels sind pausbäckige Engelchen zu sehen, die mit beiden Händen ein Röhrchen an den Mund halten, aus dem sich ursprünglich sicherlich ein Wasserstrahl ergoß. Einen weiteren Beweis, daß es sich eigentlich um eine Brunnenmadonna handelt, brachte der steinerne Ständer, den man im Jahre 1902 im Seminargarten auffand. Dieser trug folgende Inschrift:

„Ur fluit hic nostris deducta canalibus unda, In nos sic Mariae dona refundat amor“

= Wie hier fließet die Welle, geleitet durch unsere Kanäle, möge in uns ihre Gaben die Liebe Mariä ergießen (Übersetzung von Prof. Fuchs).

Auch über den Stifter dieser Statue gibt uns der wiedergefundene Ständer Auskunft. Bischof Clemens Ferdinand von Paderborn aus dem Hause der Wittelsbacher soll sie gestiftet haben. Sein Bruder Herzog Maximilian I. von Bayern hatte schon 1615 für die Münchener Residenz eine Bronzemadonna — sie wird Patrona Bavariae genannt — gießen lassen. Die Madonna hat ihren Standort oft gewechselt, Zuerst stand sie als Brunnenfigur im Garten an der Südseite des Jesuitenkollegs. Im Jahre 1740 wurde sie im Vorgarten der Akademie an einer Mauer aufgestellt. Die Brunnenschale wurde in einen Springbrunnen verwandelt. Schließlich fand sie im 18. Jahrhundert — das genaue Datum ist nicht bekannt — auf dem Spielplatz des Gymnasiums ihren dritten Standort. Sie ersetzte eine steinerne Figur der Immaculata, die im Jahre 1714 dort aufgestellt worden war, aber der Witterung wohl nicht standgehalten hatte. Weiter im Buch : Festschrift Paderborner Theodorianum von 1962 ab Seite 53.

Standort am Kamp vor dem Gymnasium 2025, Blickrichtung Süd

Karten

Preußisches Ur-Kataster Paderborn 1830 (Amt für Geoinformationen, Kataster und Vermessung, Paderborn)

Karte nach den Preußischen-Urkataster 1829-30, M. Erichreineke 2025

Karte TK 25 1837

Karte TK 25 1922

Karte TK 25 2001

Karte Google Maps 2025

Kamp 4-6 Google-Maps

Kamp 4-6 Google Earth

(öffnen und mit rechter Maustaste auf „In Umlaufbahn um diesen Standort kreisen“)

Dokumente

Im Garten des Theodorianums in Paderborn gibt es ein Mariendenkmal. Das Denkmal wurde anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Anstaltskirche im Jahr 1925 westlich neben der alten Liborikapelle errichtet. Es ist eine Marienstatue, die in eine Nische in der Anstaltswand eingelassen ist, und ehrt die Gottesmutter mit der Aufschrift:

„Patrona Carolina“ (Schirmherrin Carolinas)

Schrägluftbild 1930er, Blickrichtung Nordost

LWL Medienzentrum

Schrägluftbild 1930er, Blickrichtung West

Schrägluftbild 1960er, Blickrichtung Nord

Schrägluftbild 1980er, Blickrichtung Ost

Schrägluftbild 2020er, Blickrichtung Süd

Schrägluftbild 2020er, Blickrichtung Nord

Besitzer im Häuser-Verzeichniß von 1897

Adressbuch 1939/40 Paderborn - Kamp

Adressbücher Kreis Paderborn

Verweise

Auskünfte

Stadt- und Kreisarchiv Paderborn

Altertumsverein Paderborn

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.

Sitz im Stadt- und Kreisarchiv Paderborn

Die Informationen zu den Häusern der Paderborner Kernstadt werden seit 2023 mit Hilfe des Geschichts-Stammtisch Paderborn „GSP“ erarbeitet.

Auskünfte zu einzelnen Häusern und Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/paderborn_paderborn_stadt_0000_h.txt · Zuletzt geändert: 2025/12/27 13:15 von michael

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