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zurüch zu : [Stadt Lichtenau]
Lichtenau Stadt
Hausstätten- und Höfeliste
Literatur
Lichtenau vor 100 Jahren, Heinrich Karl Hillebrand 2021
Landwirtschaftliche Adressbücher Westfalen
Archiv der Nordrheinwestfälischen Zeitungen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert
Geschichte
Die Stadt Lichtenau gehörte seit der Gründung zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. 1273 wurde die noch heute genutzte Pfarrkirche errichtet. Am 5. Februar 1326 wurde die Stadt Lichtenau mit der jetzt eingemeindeten Stadt Kleinenberg und der mittelalterlichen Stadt Blankenrode (heute wüst beim heutigen Stadtteil gleichen Namens) erstmals erwähnt (Lechtenauwe). Diese Städte wurden vom Paderborner Bistum zur Sicherung der Landesherrschaft gegen die Grafschaft Waldeck errichtet. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, darin ab dem 16. Jahrhundert zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis. In das Gebiet des Deutschen Ordens ausgewanderte Lichtenauer Einwohner gründeten 1326 die Ortschaft Lichtenau (heute Lechowo) im Ermland, heute Teil von Pieniężno (dt. Mehlsack).
Mit der Burg war Lichtenau eines der landesherrlichen Stützpunkte des Fürstbischofs, das Amtshaus. 1492 allerdings verpfändete Simon III. die Burg für ein Jahrhundert an die Herren von Westphalen. Fürstbischof Dietrich Adolf (1650–1661) löste die Verpfändung wieder ein. Die Burg war Sitz des Drosten des Amtes Lichtenau. Der adelige Drost war aber in der Spätzeit des Fürstbistums nicht mehr in der Burg ansässig. Im Mai 1545 brannte die Stadt bis auf das Amtshaus nieder.Hart traf Lichtenau der Siebenjährige Krieg. Sowohl alliierte als auch mit dem Stift verbündete französische Truppen zogen plündernd durch die Stadt. Hart traf es Lichtenau und Umgebung auch bei Einquartierungen.
1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt, die Verwaltungseinrichtungen des neuen Fürstentums Paderborn wurden zunächst beibehalten.
1806 wurde Lichtenau Teil des napoléonischen Königreiches Westphalen. Seit 1815 gehörte Lichtenau endgültig zum Königreich Preußen, ab 1871 war es Teil des Deutschen Reiches. Preußen schlug Lichtenau zum Landkreis Büren.
1945–1949 war Lichtenau Teil der britischen Besatzungszone, und gehört ab 1946 zum Land Nordrhein-Westfalen.
Die Stadt Lichtenau wurde zum 1. Januar 1975 durch das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn (Sauerland/Paderborn-Gesetz) vom 5. November 1974 aus den Gemeinden Asseln, Atteln, Blankenrode, Dalheim, Ebbinghausen, Grundsteinheim, Hakenberg, Henglarn, Herbram, Holtheim, Husen und Iggenhausen sowie den Städten Kleinenberg und Lichtenau gebildet.
Karten
Stadtbild nach dem preußischen Urkataster, erstellt von 1829 bis 1831
(Quelle: Amt für Geoinformationen, Kataster und Vermessung, Paderborn)
Neuer Stadtkern nach dem Brand 1831
Amt für Geoinformationen, Kataster und Vermessung, Paderborn
(Informationen zur Karte unter : info@westfalenhoefe.de)
Lichtenau mit Stadt und Kirchspiel in der heutigen Struktur als Stadtteil.
Dokumente
Verweise
www.LWW.de Lichtenau Weltweit
- Weltweite Verbindung zwischen Orten mit Namen Lichtenau
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Auskünfte
Stadtarchiv Lichtenau
Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:
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